Grenzgänger

Auf einer Länge von rund 80 Kilometern und 6.000 Höhenmetern entsteht in einem der schönsten Tourengebiete zwischen Deutschland und Österreich auf bestehendem Wegenetz der „Grenzgänger-Weg“.

Die 2017 gestarteten Baumaßnahmen sind mühsame Klein- und Handarbeit, bei der es darum geht, die Routen sicherer zu machen, ohne in die Strukturen der Natur einzugreifen oder den alpinen Charakter der Wanderwege und Kletterrouten zu verändern. Alle Wegeabschnitte werden in Absprache mit Grundstückseigentümern und Naturschutzbehörden naturnah saniert.

Der sanierte Notabstieg zum Vilsalpsee

Der sanierte Notabstieg zum Vilsalpsee

Der Grenzgänger-Weg verläuft auf sechs Etappen auf dem Grenzkamm zwischen Bayern und Tirol. Die Route führt vom beliebten Ferienort Bad Hindelang in den Allgäuer Alpen und der Gemeinde Schattwald in Tirol (Österreich) bis in die Oberstdorfer Berge, hinüber nach Hinterhornbach hoch über dem österreichischen Lechtal und wieder zurück ins wunderschöne Ostrachtal mit dem Bergdorf Hinterstein. Die Routen führen größtenteils durch die Naturschutzgebiete Allgäuer Hochalpen und Vilsalpsee.

Blick auf den Schrecksee (Etappe 3)

Blick auf den Schrecksee (Etappe 3)

In der beliebten Tourenregion locken verschiedene Bergklassiker – insbesondere die Tour zum „Hochvogel“, der als „König der Allgäuer Alpen“ gilt. Ausgangspunkt zum Hochvogel und für weitere Touren ist das „Prinz-Luitpold-Haus“: Die auf 1846 Höhenmeter gelegene Hütte des Deutschen Alpenvereins nordwestlich des Hochvogelgipfels über dem Tal des Bärgündlebachs ist die älteste Schutzhütte in den Allgäuer Alpen. Das Prinz-Luitpold-Haus liegt auch am bekannten Jubiläumsweg –der sich mit dem Grenzgänger entlang der Grenze zu Tirol vorbei am malerischen Schrecksee ein Stück lang sogar die Strecke teilt.

Panoramablick zum Hochvogel und dem weiteren Wegverlauf unter der Lärchenwand

Panoramablick zum Hochvogel und dem weiteren Wegverlauf unter der Lärchwand

 

 

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